Ist Diktieren schneller als Tippen?

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Kurz gesagt

Bei Fließtext meistens ja. In einer Studie der Stanford University und der University of Washington gaben die Teilnehmenden englischen Text per Sprache 2,93-mal so schnell ein wie mit der Handytastatur: 153 statt 52 Wörter pro Minute. Für kleine Korrekturen, Code oder laute Räume bleibt die Tastatur besser. Zack Typing schätzt die gesparte Zeit aus deinen eigenen Diktaten.

Sprache in der Studie
153 Wörter pro Minute (Englisch, kurze Nachrichten abschreiben)
Handytastatur in der Studie
52 Wörter pro Minute
Computertastatur, großer Online-Test
Im Schnitt 52 Wörter pro Minute
Schätzung in Zack Typing
Geht von 30 Wörtern pro Minute beim Tippen aus
Statistik in der App
Gesparte Zeit, Wörter pro Minute, gesprochene Zeit

So siehst du deine eigenen Werte

  1. Diktiere ein paar Tage wie gewohnt. Die Statistikzeile erscheint nach mindestens drei Diktaten und einer gesparten Minute.
  2. Öffne das Fenster von Zack Typing. Die Zeile mit der Zeit „gespart“, „W/Min“ und der Zeit „gesprochen“ steht auf der Startseite.
  3. Klick auf die Zeile, um zwischen „7 Tage“, „30 Tage“ und „Gesamt“ zu wechseln.

Was sagt die Forschung zum Tempo von Sprechen und Tippen?

Forschende der Stanford University und der University of Washington ließen 48 Personen, 24 mit Englisch und 24 mit Mandarin als Sprache, in einem ruhigen Labor kurze Nachrichten auf einem iPhone 6 Plus eingeben, einmal per Spracherkennung und einmal mit der eingebauten Tastatur. Fehler ließen sich durch erneutes Sprechen oder mit der Tastatur beheben; die meisten wählten die Tastatur.

Handytastatur, vorgegebene Sätze abschreiben unter Laborbedingungen
GemessenSpracheTastatur
Eingabetempo Englisch153 Wörter pro Minute52 Wörter pro Minute
Eingabetempo Mandarin123 Wörter pro Minute43 Wörter pro Minute
Während der Eingabe korrigierte Fehler5,30 %11,22 %
Im fertigen Text verbliebene Fehler1,30 %0,79 %

Quelle: Ruan, Wobbrock, Liou, Ng, Landay: „Comparing Speech and Keyboard Text Entry for Short Messages in Two Languages on Touchscreen Phones“, Proceedings of the ACM on Interactive, Mobile, Wearable and Ubiquitous Technologies 1(4), 2017

Die Werte sind eine Obergrenze. Die Teilnehmenden schrieben vorgegebene Sätze ab, statt eigene zu formulieren, und die Autoren weisen darauf hin, dass die Nutzung im Alltag noch untersucht werden muss. Formulierst du eine Nachricht selbst, denkst du beim Sprechen außerdem nach.

An der Computertastatur maß eine Studie mit 168.000 Freiwilligen beim Abschreiben von Sätzen im Schnitt 52 Wörter pro Minute; die Schnellsten tippten 120. Die Studie von Dhakal und Kollegen von der Aalto-Universität und der University of Cambridge erschien auf der CHI 2018.

Wie schätzt Zack Typing die gesparte Zeit?

Die Statistikzeile zeigt drei Werte: die Zeit „gespart“, dein Sprechtempo in „W/Min“ und die Zeit „gesprochen“, also wie lange du aufgenommen hast.

Zack Typing nimmt an, dass das Tippen eines Worts zwei Sekunden dauert, also 30 Wörter pro Minute, und zieht die Zeit ab, die du tatsächlich aufgenommen hast. Beispiel: 300 Wörter, in 2,5 Minuten diktiert, bräuchten getippt 10 Minuten. Zack Typing zählt also 7,5 Minuten gespart und 120 W/Min.

30 Wörter pro Minute liegen unter den 52, die beim Abschreiben gemessen wurden; eigene Texte schreibt man meist langsamer, als man abschreibt. Die Zeit fürs Korrigieren rechnet die Schätzung nicht ein. Sie zählt die erfolgreichen Diktate in deinem Verlauf; gelöschte oder abgelaufene Diktate zählen also nicht mehr.

Muss ich diktierten Text korrigieren?

Ja, lies ihn vor dem Absenden. In der Studie blieben bei Sprache etwas mehr Fehler im fertigen Text als bei der Tastatur. Typisch sind Fehler bei Namen, Fachbegriffen, gleich klingenden Wörtern und Satzzeichen.

Zwei Dinge in Zack Typing verringern die Nacharbeit: das persönliche Wörterbuch für Namen und Fachbegriffe und Chips wie „Verbessern“, die Füllwörter entfernen und Sätze glätten.

Wann ist Tippen trotzdem besser?

  • Kleine Korrekturen: Zack Typing kennt keine Sprachbefehle, ein einzelnes Wort korrigierst du mit der Tastatur schneller.
  • Code, Formeln, Tabellen und Formulare mit vielen kurzen Feldern.
  • Großraumbüros, Besprechungen oder Züge, in denen du nicht laut sprechen kannst oder willst.
  • Laute Räume, in denen das Mikrofon andere Stimmen mit aufnimmt.
  • Passwörter und vertrauliche Angaben, die Menschen um dich herum nicht hören sollen.

Viele Texte gelingen am besten gemischt: den Entwurf diktieren, dann Details mit der Tastatur korrigieren.

Häufige Fragen dazu

Warum erscheint meine Statistikzeile nicht?

Sie erscheint nach mindestens drei erfolgreichen Diktaten und mindestens einer gesparten Minute. Ist der gewählte Zeitraum leer, zeigt Zack Typing stattdessen die Gesamtwerte.

Spart Diktieren auch in anderen Sprachen Zeit?

Die Studie hat auch Mandarin gemessen: 123 Wörter pro Minute per Sprache gegenüber 43 mit der Tastatur, also 2,87-mal so schnell.

Beziehen sich die Studienergebnisse auf Zack Typing?

Nein. Die Studie nutzte eine andere Spracherkennung auf einem Handy. Deine eigenen Werte stehen in der Statistikzeile von Zack Typing.

Weitere Anleitungen

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Kurz vorweg

Hinweis zu Windows SmartScreen

Windows kann bei wenig verbreiteten Installern eine Warnung anzeigen. Prüfe Downloadquelle und Herausgeber, bevor du fortfährst. Wenn du der Datei vertraust, kannst du diese Schritte verwenden:

  1. 1 Auf Weitere Informationen klicken.
  2. 2 Auf Trotzdem ausführen klicken.
Microsoft-Defender-SmartScreen-Meldung auf einem englischsprachigen Windows: „Windows protected your PC“ mit dem Link „More info“ (deutsch „Weitere Informationen“), auf den ein Pfeil zeigt, und dem Knopf „Don’t run“. Dieselbe Meldung nach „More info“: Application Zack-KI-Setup.exe, Publisher „Unknown publisher“, darunter die Knöpfe „Run anyway“ (deutsch „Trotzdem ausführen“), auf den ein Pfeil zeigt, und „Don’t run“.